Alles klar, Herr Kommissar?

Als Abschlussausflug des Schuljahres besuchte der 1AGA heuer das Karikaturmuseum in Krems. In einem Impulsreferat informierte ein Schüler über die Geschichte der Karikatur, die Zusammenhänge von Karikatur und Satire konnten dann gut in den beiden (Dauer-) Ausstellungen, 100 Jahre Friedenstaube und Manfred Deix, beobachtet werden. Hier hatten die SchülerInnen auch Gelegenheit, Bilder, die sie im Unterricht im Rahmen der Vorbereitung auf die Zentralmatura (Textinterpretation) schon kennengelernt hatten, auch im Original zu sehen. 
Der eigentliche Fokus lag aber aufgrund der Schwerpunktsetzung im zweiten Semester auf Kriminalliteratur der aktuellen Ausstellung „Alles klar, Herr Kommissar?“, wo anhand der Fernsehserien „Kotten ermittelt“ und „Nick Knatterton“, die Entwicklung des Kommissars auf verschiedenste Weise beleuchtet wurde. In einem weiteren Raum wurde der Krimi in der Kinder- und Jugendliteratur erklärt, was auch im Unterricht schon Teil des Projekts war.


Den Abschluss der Exkursion bildete ein Besuch im Weingut Salomon, – Wein, Kellermeister und das Business rundherum sind ja nicht nur in der Ausbildung der SchülerInnen an der Gafa Thema sondern auch in zahlreichen Krimis (Alfred Komarek, Eva Rossmann).    (asch)

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Thrill & Chill

Mit Begeisterung hat sich der 1AGA im Schuljahr 2013/14 nicht nur mit den Textsorten zur Zentralmatura beschäftigt, sondern sich auch permanent bemüht Allgemeinwissen aufzubauen und das Verknüpfen der Inhalte, wie es bei der Matura verlangt wird, zu trainieren. 
Im Zuge dessen ergab sich nach Wolframs „Parzival“ und  Rafik Shamis „Eine Hand voller Sterne“ mit der intensiven Auseinandersetzung von Bölls „Katharina Blum“ und dem „Kameramörder“ von Glavinic sehr rasch der Wunsch nach einem Krimischwerpunkt im zweiten Semester. Anregungen für das Projekt fanden wir in einem Besuch der Buchhandlung Thrill&Chill in der Bürgerspitalgsse, wo uns die Chefin durch die Krimiwelt führte und sich Zeit für die individuelle Lektüreauswahl der SchülerInnen nahm. In Impulsreferaten wurde dann im Laufe des Semesters der Krimi aus verschiedenen Blickpunkten beleuchtet und dabei stets auch die erforderlichen Kompenzen zur Textinterpretation trainiert. (asch)

Rollenbilder und Klischees

Mit Rollenbildern und Klischees beschäftigte sich die 2FKB im ersten Semester. Nach der Vermittlung des „Handwerkszeugs“ zur Werbe- und Grafikanalyse (Stoff der ersten Schularbeit) wurden anhand von Bildimpulsen die Rollenbilder in der Werbung untersucht und hinterfragt. Darüber hinaus beschäftigten sich die SchülerInnen mit ihren eigenen Klischees: Wie sieht der ideale Mann aus, wie ideale Frau? Die Tafelbilder, die dabei entstanden sind, spiegeln sehr schön die gesellschaftlichen Erwartungshaltungen wider, welchen sich die Jugendlichen ausgesetzt fühlen.“In dieser Stunde habe ich mich komisch gefühlt“, erzählt ein Mädchen später, „Keine von uns ist in echt so, wie wir es auf die Tafel geschrieben haben“.

Die Klassenlektüre Drachenläufer von Khaled Hosseini führte uns noch einen Schritt weiter: Was sind für uns die idealen Eltern? Wie stellen sich Eltern die idealen Kinder vor? Wie muss ein Sohn sein? Wie muss sich eine Tochter verhalten? Und wer hat’s im Leben leichter, Söhne oder Töchter? 
Dass die SchülerInnen auch selbst Kinder haben möchten, steht für viele außer Frage. Und auch die Burschen der 2FKB möchten mit ihren Kids eines Tages auf den Spielplatz gehen: „Das ist gar nicht uncool. Mein Kind spielt dann in der Sandkiste und ich zock daweil am Handy.“

Einen spannenden Abschluss bildete dann der Besuch der Theaterperformance „The boys are back in town“, die Nachfolgeproduktion von „Boys don t cry“ von Corinne Eckenstein, in der vor allem Söhne- und Väterbilder hinterfragt werden.

Lehrreich war das Projekt durchaus, vor allem auch, was Empathiefähigkeit und soziale Kompetenzen der SchülerInnen betrifft. Das zeigen viele Wortmeldungen, die in der projektabschließenden Reflexionsphase festgehalten wurden:
 „Ich verstehe nicht, warum Menschen Kinder kriegen und sich dann scheiden lassen! Ich will das anders machen!“ und „Dass sich der Vater von meiner Mitschülerin seit Jahren nicht mehr bei ihr blicken lässt, habe ich nicht gewusst. Das finde ich schlimm. Jetzt sehe ich sie ein bisschen anders“  (asch)

Reise nach Berlin

Nach einer entsprechenden Vorbereitung im Unterricht machten die 13 Schüler-innen und Schüler des dritten Aufbaulehrgangs vom 25. bis 28. Jänner 2014 eine Kulturreise nach Berlin.

Es stand ein reichhaltiges Programm auf dem Plan, das die Schülerinnen und Schüler trotz der Jahreszeit entsprechenden Temperaturen und Schneefall zu wichtigen Punkten der deutschen Geschichte führte: die Gedenkstätte Berliner Mauer, Checkpoint Charlie, das Brandenburger Tor, das Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Holocaust-Mahnmal), inklusive einer hervorragenden Führung, das DDR-Museum und das interaktive Museum „Story of Berlin“, mit einer Führung im Atomschutzbunker, wurden besichtigt.

Höhepunkt war unangefochten der Reichstag, dessen Kuppel sie mithilfe eines automatisch gesteuerten Audioguides bei winterlichen Temperaturen (bis zu -16° C!) selbst erkunden konnten. Aber auch die Siegessäule, der Gendarmenmarkt, der Bebelplatz, der Alexanderplatz und der Potsdamer Platz zählten zu den Highlights dieser Tage. Nicht zu vergessen die Oberbaumbrücke über die zugefrorene Spree, die East Side Gallery und die Museumsinsel.

Trotz dieser Anstrengungen waren die Schülerinnen und Schüler, die großteils zum ersten Mal in Berlin waren, mit Begeisterung dabei. Bei dem/der einen oder anderen scheint das Interesse auf mehr geweckt worden zu sein, wie es der Satz einer Schülerin vermuten lässt: „Ich muss aber noch sagen, dass Berlin mich früher eigentlich nie interessiert hat, aber nach diesen vier Tagen bin ich begeistert von dieser Stadt.“ (kos)

Badminton

Schülerinnen und Schüler der Gafa (FS, AGA und Pat ) trafen sich am Samstag, den 30. November 2013 im Fitnesscenter Club Danube in Erdberg  zu den mittlerweile  2. Badminton -Schulmeisterschaften der Gafa.
Tunierleiter und Organisator Franz Neunteufl war mit den sportlichen Leistungen  seiner Schützlinge  überaus zufrieden.  Nach einer kurzen Einspielphase begannen die Wettspiele. Es wurde hart aber fair gekämpft und der Spaß am Sport stand im Vordergrund.
Nach drei Stunden bzw. 18 Stunden Gesamtspielzeit aller Schüler/innen  konnten die  Schulmeister/innen  gekürt werden.

Damen:
1. Platz: Ya Na Wu
2. Platz: Anna Wächter
3. Platz: Kanchana Kanchanasi
Herren:
1. Platz: Alexander Richter
2. Platz: Marco Mrstic
3. Platz: Sascha Havel

Ausflug nach Bratislava

??????????????????????????????? Bratislava_3AGA_2013Den wohl letzten Wandertag an dieser Schule verbrachte der 3. Aufbaulehrgang am 15. Oktober 2013 in der slowakischen Hauptstadt Bratislava. Die Schüler und Schülerinnen fanden sich mit ihren Begleiterinnen Prof. Koschat und Prof. Wutti  am Hauptbahnhof ein. Dort nahmen sie den Zug nach Bratislava. In der Hauptstadt angekommen machte sich die Gruppe mittels öffentlicher Verkehrsmittel auf zur Burg, wo sie von einer Stadtführerin empfangen wurde. Die Tour begann beim Wahrzeichen der Stadt, der Burg von Bratislava,, und führte quer durch die slowakische Hauptstadt. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren einige interessante Details über die Geschichte und über die Baustile der Stadt. Die Tour endete in der Altstadt, wo es gleich weiter in ein Museum gehen sollte. Doch leider war das Museum geschlossen und deshalb ging man gleich zum gemeinsamen Mittagessen über. Danach hatten die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, die Stadt noch auf eigene Faust zu erkunden. Am späten Nachmittag fand sich die Gruppe dann wieder am Bahnhof ein, um die Rückreise nach Wien anzutreten. (Benedikt Ch., 3AGA)

Parlez-vous français?

straphael2013Vom 17. 9. bis 25.9.2013 perfektionierten die Schülerinnen und Schüler des 3.Aufbaulehrganges ihre französischen Sprachkenntnisse im Rahmen einer Intensivsprachwoche in St.Raphaël, an der Côte d’Azur. Viel Gelegenheit zum Parlieren hatten sie nicht nur im vormittäglichen Sprachunterricht in Kleingruppen und mit französischen Sprachlehrerinnen, sondern auch in ihren Gastfamilien beim täglichen, gemeinsamen Abendessen. Nachmittags standen Ausflüge in die Umgebung am Programm, wobei Städte wie Cannes, Nizza, Fréjus und St.Tropez besichtigt wurden.  Besonderen Anklang fand der Ausflug nach Monaco, nicht nur wegen der beeindruckenden Skyline und der teuren Autos, sondern auch wegen der Möglichkeit, das Kasino „von innen“ zu besichtigen, das an diesem Tag im Rahmen eines Tages der offenen Tür  freien Eintritt bot. Hier geht’s zum französischen Reisebericht einer Schülerin: Weiterlesen