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Italienisch ist überall

It.ist.überall

Zum Frühstück einen Capuccino, mittags eine Pizzaschnitte, und zu jedem feierlichen Anlass ein Glas Prosecco, – das ist längst nichts Exotisches mehr. Auch italienische Musik und Modemarken gehören zu unserem Alltag.

Nur wenige Autostunden von Wien entfernt, hatte Italien immer schon großen Einfluss auf die österreichische Küche und Kultur. Im Rahmen des Italienischunterrichts machte sich also die Italienischgruppe des Aufbaulehrganges in den vergangenen beiden Schuljahren auf Spurensuche.

In einem PROJEKTWEBLOG sammelten die SchülerInnen alle Hinweise auf italienische Spuren im Alltag und hielten sie mit ihren Smartphones fest. Dazu wurden Wortfelder erstellt, um die Herkunft zu erklären und natürlich auch den Wortschatz der SchülerInnen zu erweitern. Eine Fotowerkstatt und ein Blogworkshop ergänzten das Projekt, um auch das (Medien)technische Know-how sicherzustellen.

Das Projekt war ein voller Erfolg, sogar in einem italienischen Blog fand es Erwähnung, und vielleicht wird es ja im nächsten Schuljahr fortgesetzt. Bis dahin genießen wir unsere Ferien – mit pasta, pizza und prosecco 😉  Cin cin! 😉

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Eismesse in Longarone – Italien

Den dritten Platz belegten Schülerinnen der Gastgewerbefachschule beim 19. Concorso nazionale „festival d ´autore“ auf der internationalen Mostra Interna- zionale del gelato Artigianale, der internationalen Eismesse in Longarone.

Bereits zum 19. Mal fand der Wettbewerb statt, erstmals wurde unter den besten Eismachern der italienischen Hotelfachschulen auch die Gastgewerbefachschule am Judenplatz als einzige ausländische Schule zugelassen.  Ziel ist langläufig den Wettbewerb auch auf internationaler Ebene auszuweiten, mit der Einladung der GAFA sollte so der erste Schritt in diese Richtung gemacht werden.

Schon im Herbst bereiteten sich die Schülerinnen und Schüler der Patisserie- klasse auf die interne Vorausscheidung vor. Im Hinblick auf die Aufgabenstel- lung beim Wettbewerb musste die Dekoration für ein Eisdessert kreiert werden, bei der das jeweilige Land kulturell, traditionell und geschichtlich dargestellt werden musste, in unserem Fall die Heimatstadt Wien. Ausgewählt wurde die Eiskreation von Louisa Kindermann und Katharina Eidler (PAT).

Durch Berg und Tal ging es dann Anfang Dezember in sieben Stunden von Wien nach Longarone. Begleitet und betreut wurden die beiden Schülerinnen von Siegfried Schnecker.

Beim Wettbewerb mussten alle 12 TeilnehmerInnen nacheinander innerhalb von fünf Minuten ihr jeweiliges Dessert fertigstellen und präsentieren. Nach Ab- lauf der Zeit wurden die Eiskreationen von einer Jury nach 4 verschiedenen Kriterien mit Punkten bewertet.  „Bei der Verlesung der Gewinner durch den Bürgermeister von Longarone war die Enttäuschung zunächst groß, erzählt Sigi Schnecker.  „Bis zum sechsten Platz waren wir nicht dabei. Und dann, fünfter sind wird nicht geworden, vierter sind wir nicht geworden, – und dann waren wir schon am Stockerl!“

Nach drei Stunden fiel dann die Entscheidung. Die Plätze verkündete der Bürgermeister von Longarone höchstpersönlich. Als wir hörten, dass wir den 3.Platz belegt hatten, haben wir uns sehr gefreut, weil wir „mit so einem tollen Ergebnis nie gerechnet hätten“, sagen auch die beiden Schülerinnen. „Es waren ja die besten EismacherInnen Italiens dabei!“

Mit zwei Urkunden und einem großen Pokal im Gepäck ging es dann am nächs- ten Tag wieder zurück nach Wien. „Für uns war es eine  große Ehre, an so einem angesehenen Wettbewerb teilnehmen zu dürfen. Als einziges Team, das nicht aus Italien kam, haben wir uns sehr gefreut, dass wir so herzlich aufgenommen wurden“, sagt Louisa Kindermann. (asch)

Mein Tagesablauf

Über diese Hausübung einer Schülerin im Fach Italienisch freute ich mich besonders. Der Text wurde nach nur einem Lernjahr (genau genommen nach nur zehn Monaten Sprachunterricht) mit dem 1. Band des Lehrbuches „Espresso 1“ verfasst. Eine durchaus herzeigbare Leistung! Nach der neunten und somit vorletzten Lektion dieses Lehrwerkes soll man das Lernziel, einen Tagesablauf beschreiben zu können, erreicht haben. Die Schülerin hatte ihre Italienisch-Sprachkenntnisse ausschließlich aus diesem Lehrbuch, ergänzt mit wenigen zusätzlichen Übungsblättern. Sie arbeitete bei der Erstellung des Textes auch mit dem online Wörterbuch PONS. Italienisch ist in dieser Klasse die dritte (!) lebende Fremdsprache. (ger)

Il mio ritmo giornaliero:  Sono studentessa. La mattina mi sveglio alle sei e un quarto, durante la settimana. Non mi alzo sempre subito, qualche volta rimango ancora un po’ a letto. Poi accendo la radio e mi lavo con calma. Alle sei e trenta preparo la colazione. Faccio sempre colazione, ma non mangio molto. Mentre l’acqua del tè cuoce, mi vesto, mi trucco un po’ e sono pronta per la colazione. Mi metto a tavola e mangio un pezzo di pane con marmellata, spesso bevo una tazza di tè ma a volte anche una cioccolata. Weiterlesen

Nachbereitung – Projekt Web 2.0

Wir, die SchülerInnen der Italienischgruppe 3AGA, trafen unseren virtuellen Betreuer des Projektes Web2.0 aus Graz zu einem italienischen Abendessen in Wien, um uns im Real Life kennenzulernen und unsere gemeinsame virtuelle Projektarbeit „nachzubereiten“ und zu reflektieren. Dabei hatten wir das Gefühl, uns schon ewig zu kennen, obwohl wir bisher nur online miteinander gearbeitet hatten. Bei dieser Gelegenheit brachte uns Markus Hudler auch seine fertige Diplomarbeit mit und – zugegeben – wir waren schon ein wenig stolz, dass wir so viel dazu beitragen durften! Beim Plaudern und „Aufarbeiten“ der Eindrücke, Gefühle und Schwierigkeiten während der gemeinsamen Arbeit in den fünf Projektwochen, erfuhren wir von Markus Hudler auch interessante Details über Diplomarbeiten im Allgemeinen. So z.B. auch, dass diese, vor der endgültigen Beurteilung durch den betreuenden Professor, einer Plagiatsprüfung (!) unterzogen wird. Das Web2.0 Projekt war eine interessante Erfahrung und außerdem eine gute Vorbereitung für ein etwaiges Studium nach unserer Matura im Juni! 🙂 (3AGA)

Web 2.0 Projekt

          (Dialog erstellt von Lisa G., 3AGA.  Auf das Bild klicken und anhören!)
 

Im Rahmen einer Diplomarbeit des Grazer Studenten Markus Hudler bekamen die SchülerInnen der Italienischgruppe des 3.Aufbaulehrganges die Gelegenheit, die Welt des Web 2.0 zu erkunden. Es galt zu erforschen, wie sich diverse Tools im Sprachunterricht gewinnbringend einsetzen und mit der Lernplattform Moodle kombinieren lassen. Als Ausgangspunkt dienten dabei italienische Lieder. Der Diplomand Markus Hudler betreute die Gruppe online, und die Italienischlehrerin Ingrid Germadnik unterstützte ihre SchülerInnen „face to face“ im Computerraum bei diesem spannenden Experiment.

Was anfangs harmlos mit einer Vorstellungsrunde im Forum und einem kurzen Fragebogen zu den Basiskenntnissen der SchülerInnen begann, entpuppte sich alsbald zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den einzelnen Tools sowie den sprachlichen Inhalten, inklusive einiger technischer Herausforderungen. Es galt, eine große Bandbreite abwechslungsreicher und kreativer Aufgabenstellungen innerhalb der fünf Projektwochen zu bewältigen: Dabei wurden Videoclips zu den Liedern angesehen, Hörverständnistests gelöst, Gedankenassoziationen mittels Mind-Maps visuell dargestellt, ein gemeinsames Wörterbuch erstellt und in einem Wiki die Ergebnisse einer virtuellen Schatzsuche präsentiert. Damit aber noch nicht genug! Anhand der neuen Spielfunktionen in Edumoodle trainierten die SchülerInnen abwechslungsreich und mit viel Spaß ihren neu erworbenen Sprachschatz, um den abschließenden Online-Test bewältigen zu können.

Ihre Kreativität bewiesen die SchülerInnen vor allem auch in der Arbeit mit externen Web 2.0 Tools, indem sie Avatare kreierten und mit ihrer eigenen Stimme vertonten, zu virtuellen InterviewpartnerInnen avancierten oder als JournalistInnen einer italienischen Jugendzeitschrift tätig wurden. Großen Anklang fanden vor allem die von den SchülerInnen erstellten animierten Comicdarstellungen, was in den einzelnen Feedbacks der Peergroup eindeutig zum Ausdruck kam.

Ein abschließender Feedbackbogen zum gesamten Projekt ergab, dass die SchülerInnen eine Kombination aus traditionellem Unterricht und E-Learning-Elementen als ideale Unterrichtsform begrüßen würden. Sie meinten auch, dass eine virtuelle Lernumgebung durchaus die Freisetzung kreativer Potenziale zusätzlich fördern würde.

Markus Hudler: „Ich möchte mich bei den SchülerInnen des 3 AGA herzlich für ihre Aufgeschlossenheit und Bereitschaft an diesem Projekt teilzunehmen bedanken, (sowie bei Prof. Germadnik für die tatkräftige Unterstützung in stundenlangen Skype Gesprächen) und hoffe, dass ihnen dieser kleine Ausflug in virtuelle Lernumgebungen genauso viel Spaß gemacht hat, wie mir!“ 😉

 
 

Italiano dal vivo

2tavolata2aga_2011Bei antipasti misti, linguine e cozze, orata, spigola, gamberoni, polipo, bistecche alla griglia e patate al rosmarino sowie einem gigantischen tiramisù und als Abschluss frutta fresca e  secca erprobte die Itali- enischgruppe der Klasse 2AGA ihre Sprachkenntnisse des ersten Lernjahres. So geschehen in der  Osterìa del Salento in Wien, in typisch italienischem Flair, wo Giuseppe, der Eigentümer und Koch dieser kleinen, aber feinen Osterìa unsere SchülerInnen bei einer opulenten Tavolata in typisch apulischer Manier verwöhnte. Teresa, seine Frau reagierte prompt auf das  „Un succo di mela, per favore!“ oder „Posso avere un altra bottiglia di acqua minerale?“ unserer SchülerInnen. Nach dreistündigem Genießen der apulischen Küche und parlieren bei italienischer Musik sind sich die SchülerInnen sicher, auch bei ihrer nächsten Italienreise sprachlich gewappnet zu sein. (ger)  🙂