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„À la carte“ Kochen

Dass das „À la carte“ Kochen ganz schön viel organisatorischen Aufwand erfordert, merkten wir, die 3FKA, während unserer Kochtage am 18. und 19. sowie am 25. und 26. Februar 2013, ziemlich schnell.

Schon drei Wochen vorher begannen wir, in zwei Teams passende und durchführbare Menüs zu suchen. Der nächste Schritt war, die „Einkaufsliste“ und eine Materialliste für das Service zu erstellen. Dann legten wir den Serviceablauf und den Ablauf in der Küche fest. Zwei  Wochen später, d.h. ein paar Tage vor dem ersten „À la Carte“ Kochen, wurden dann die Posten in der Küche eingeteilt und jede/r SchülerIn bekam ein bis zwei Gerichte zugeteilt.

Am Montag, dem 18. Februar war es dann so weit. Die Premiere fand statt. Die Küchengruppe begann schon um acht Uhr alles vorzubereiten, sowohl die „mise en place“ für den ersten Kochtag, als auch die „mise en place“ für den nächsten Tag.  Kurz vor neun Uhr stieß auch die Servicemannschaft zur Küchencrew, es wurden im Akkord über 1000 Besteckstücke poliert und alles Weitere vorbereitet. Da wir ca. 40 Gäste erwarteten, musste einiges im Servicezimmer umgestellt werden.  Um 11 Uhr kamen dann die ersten Gäste und unser erstes klasseninternes Mittagsservice hatte begonnen. Unser Kochlehrer Christian Tötzl unterstützte uns in der Küche und innerhalb einer Stunde hatten wir 40 dreigängige Menüs „rausgeschickt“.

Nachdem der erste Tag fast ohne Schwierigkeiten ablief, waren wir am Dienstag schon aufeinander abgestimmt und es lief alles reibungslos ab.  In der darauf folgenden Woche tauschten wir sowohl die Crews als auch die Menüs:  Die Küchencrew stand nun im Service und die Servicecrew befand sich in der Küche. Es lief alles ab wie die Woche zuvor, jedoch hatten wir den Eindruck, dass wir uns mit jedem Tag verbesserten. Am Dienstag erhielten wir sogar Lob von unserem Servicelehrer. 🙂        (Lukas Horak, 3FKA)

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Big Cooking Contest

Am 15. Mai 2012 fand der Big Cooking Contest für Nieder- und Oberösterreich im Austria Eventhotel Pyramide in Vösendorf statt. Aus unserer Schule waren diesmal drei Teams dabei. Sebastian Goldemund und Markus Perger aus dem 2.Aufbaulehrgang, Jan Bauer und Sebastian Schmied sowie Paul Göschl und Lukas Horak aus der 2.Klasse Fachschule.

Die Aufgabe der Vorausscheidung war es, eine warme Hauptspeise aus dem Warenkorb zu kreieren. Alle drei Teams der GAFA kamen ins Halbfinale, wo man dann ein Dessert zubereiten musste. Die Desserts aller drei Teams waren von hohem Niveau, jedoch nur zwei konnten die Jury endgültig überzeugen. Im Finale stand dann das Team „Bauernbuam“ (Goldemund/Perger) dem Team „Bleib g’schmackig“ (Göschl/Horak) gegenüber und mussten nun eine kalte Hauptspeise zubereiten. Es war ein sehr spannendes Rennen, bei dem das Team „Bleib g’schmackig“ schlussendlich mit einem großen Punktevorsprung gewann. Die Sieger bekamen einen Geldpreis und sind im Herbst beim großen Finale in Innsbruck dabei! 🙂     (horak/göschl)                                                fotos: mediadesign

Fasten für den guten Zweck

Im Rahmen der Aktion „Familienfasttag“ veranstalte- tete die Katholische Frauen- bewegung am 29. Februar 2012 ihr schon zur Tradition gewordenes „Fastensuppen- essen“  in der Wiener Wirt- schaftskammer. Mit Unter- stützung ihres Kochlehrers David Grandegger bereiteten SchülerInnen unserer Schule (Klasse 3FRA) eine köstliche Kartoffel-Kohlrabi Suppe, eine Asiatische Hühnersuppe, sowie eine Mentalsuppe nach Johanna Maier zu. Die „Fastensuppen“ fanden großen Anklang bei der zahlreich geladenen Prominenz. Der Reinerlös der Veranstaltung kommt Projekten in Asien und Zentralamerika zugute, die sich vor allem für benachteiligte Frauen engagieren.

Social day 2012 – Let’s bridge

Unter dem Motto „let’s bridge“ ging am Samstag, den 18. Februar 2012 der diesjährige „Social Day“, veranstaltet von der „Jugend für eine geeinte Welt“, mit mehreren Sozialeinsätzen in Wien über die Bühne. Die rund 70 freiwilligen HelferInnen kamen bei verschiedenen Veranstaltungsorten, wie z.B. einem Spielefest für Kinder von Asylwerbern, einem Faschingsfest in einem Altenheim oder beim Bau des Klosters der „Brüder vom Lamm“ zum Einsatz.
Auch SchülerInnen und LehrerInnen unserer Schule beteiligten sich an diesem Sozialprojekt und bereiteten im Rahmen des Faschingsfestes für circa 70 Personen ohne festen Wohnsitz ein köstliches, dreigängiges Menü zu. Der Speisesaal und die Tische wurden nett geschmückt, lustige Geschichten vorgetragen und eine Tombola durchgeführt. Die gute Stimmung breitete sich alsbald auf alle Beteiligten aus. (reit)

Kuchlg’schichten – einst und heute

Wir besuchten am 17. Oktober die Ausstellung „Kuchlg’schichten – einst und heute“ im Wien Energie Haus in der Mariahilfer Straße.  In einer halbstündigen Führung durch die Küchenausstellung erlebten wir eine Zeitreise durch die Kochgewohnheiten des Menschen,  vom Mittelalter bis zur Neuzeit.

Die Entwicklung der Küche begann mit der Entdeckung des Feuers.  Es beeindruckte mich besonders,  dass die Menschen im Mittelalter das Feuer an der höchsten Stelle des Gebäudes anmachten, um es mehrfach zu nutzen. Es diente zum Beheizen und gleichzeitig zum Beleuchten des Raumes. Damals gab es auch noch keine Schornsteine,  um den Rauch nach außen zu leiten. So schlug man einfach ein Loch in die Mauer, durch welches der Rauch abziehen konnte.

Nach dem 2. Weltkrieg brachte der wirtschaftliche und technische Aufschwung viele Neuerungen für die Küchen. Die Berufstätigkeit der Frau machte es notwendig, dass man größere Lebensmitteleinkäufe tätigte, was in der Folge die Erfindung des Kühlschrankes einleitete.  Man begann auch, in den Küchen kleine Essecken einzubauen, um mit der Familie zusammen essen zu können.

Insgesamt war es eine sehr interessante Ausstellung, in der wir auch einen guten Überblick über die Sonderformen der Küchenwelt, wie z.B. Erdöfen, Rauchküchen, Feldküchen oder Küchen in Flugzeugen bekamen, sowie über die Entwicklung der Küchengeräte und des  Küchengeschirrs im Laufe der Jahrhunderte.  (Heinrich Christoph, 1AGA)

Social Day 2011

„Wenn viele Menschen viele kleine Schritten tun, dann kann sich die Welt verändern.“ Das war das Tagesmotto des Social Day am 1. Oktober 2011, an dem sich ca. 80 jugendliche TeilnehmerInnen an fünf verschiedenen Standorten in Wien engagierten, um bedürftigen Menschen eine Freude zu bereiten. Auch unsere Schule beteiligte sich bei der Gestaltung eines dreigängigen Festmenüs für ca. 70 Obdachlose aus dem 15. Bezirk, in den Räumlichkeiten der Schule der Schulbrüder, Gebrüder-Langgasse 4. Viele der Obdachlosen waren schon öfters dabei und freuten sich schon tagelang auf dieses Ereignis. Das Fest ist zu einem leuchtenden Fixpunkt in ihrem eher tristen Leben geworden. Der ganze Tag war geprägt von einer herzlichen und festlichenAtmosphäre unter allen Beteiligten. (reit)

Goldenes Reindl

Das heurige „Goldene Reindl“, ein österreichweiter Koch- wettbewerb, fand in der HLTW3, Berghaidengasse 5-19, statt. Ich wollte dieses Jahr dabei sein, weil es mich interessierte, wie solche Wettbewerbe ablaufen. Da- rum fing ich schon einein- halb Monate vor dem Termin an, mit meinem Onkel ein Rezept auszutüfteln. Wir haben lange probiert und überlegt und schließlich folgendes Gericht kreiert: mit Bier und Frühlingsblüten sanft gegartes Schweinsfilet an Bier-Pumpernickel-Serviettenknödel, mit Malzbier „confierte“ Babykarotten und Rotkraut-Lasagne.

Die Idee hat der Jury anscheinend gut gefallen und ich wurde zum Finalkochen am 13. Mai eingeladen. Als ich die Nachricht bekam, hab ich mich gefreut, wusste aber auch, dass dies viel Übung erforderte. Jedes Wochenende  übte  ich, und manchmal auch abends nach der Schule. Am Tag vor dem Finale richtete ich dann alles her und ging im Kopf noch einmal die  Arbeitsschritte durch. Am Wettbewerbstag selbst war ich ziehmlich aufgeregt. Die Atmosphäre in der Berghaidengasse war sehr angespannt und eigentlich waren alle recht nervös.

Ich musste 45 Minuten lang warten, bis ich an der Reihe war. Wir wurden in 6er Gruppen eingeteilt, dann hatten wir drei Minuten Zeit, um alles vorzubereiten. Endlich konnten wir zu kochen beginnen. Es war echt ur-super, meine ganze Nervosität war auf einmal weg.  Das Kochen hat mir sehr viel Spaß gemacht und obwohl zwei der vier Herdplatten nicht funktionierten, bin ich auf die Minute genau fertig geworden und habe tat- sächlich das Goldene Reindl gewonnen.  🙂 (Lukas Horak, 1FKC)