Schlagwort-Archive: Museum

Alles klar, Herr Kommissar?

Als Abschlussausflug des Schuljahres besuchte der 1AGA heuer das Karikaturmuseum in Krems. In einem Impulsreferat informierte ein Schüler über die Geschichte der Karikatur, die Zusammenhänge von Karikatur und Satire konnten dann gut in den beiden (Dauer-) Ausstellungen, 100 Jahre Friedenstaube und Manfred Deix, beobachtet werden. Hier hatten die SchülerInnen auch Gelegenheit, Bilder, die sie im Unterricht im Rahmen der Vorbereitung auf die Zentralmatura (Textinterpretation) schon kennengelernt hatten, auch im Original zu sehen. 
Der eigentliche Fokus lag aber aufgrund der Schwerpunktsetzung im zweiten Semester auf Kriminalliteratur der aktuellen Ausstellung „Alles klar, Herr Kommissar?“, wo anhand der Fernsehserien „Kotten ermittelt“ und „Nick Knatterton“, die Entwicklung des Kommissars auf verschiedenste Weise beleuchtet wurde. In einem weiteren Raum wurde der Krimi in der Kinder- und Jugendliteratur erklärt, was auch im Unterricht schon Teil des Projekts war.


Den Abschluss der Exkursion bildete ein Besuch im Weingut Salomon, – Wein, Kellermeister und das Business rundherum sind ja nicht nur in der Ausbildung der SchülerInnen an der Gafa Thema sondern auch in zahlreichen Krimis (Alfred Komarek, Eva Rossmann).    (asch)

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Wortbilder

Der belgische Maler René Magritte, dem derzeit eine Ausstellung in der Wiener Albertina gewidmet ist, hat sich nicht nur mit Malerei an sich, sondern in seinem Werk „Les mots et les images“ auch mit „Bildern, die in Wörtern verborgen sind“ beschäftigt. Die SchülerInnen des 1AGA nahmen nach dem Besuch der Ausstellung an einem Workshop teil, in dem sie ihre Kreativität unter Beweis stellten und nach der Methode des freien Einfalls (écriture automatique) Schriftbilder entwarfen, die sie anschließend mit der Schablonentechnik übermalten. Im Französischunterricht wurde anschließend ein Fragebogen zu Museen in Frankreich bearbeitet, die eigene Einstellung zu Museumsbesuchen reflektiert sowie ein surrealistischer, kollaborativer Text über das Werk René Magrittes verfasst. Den Höhepunkt stellten dann die sogenannten MOTSIMAGES (Wortbilder) dar, die die SchülerInnen zu einzelnen französischen Wörtern am Computer entwarfen.  (ger)

Motsimages_2012 Vollbildmodus: rechts auf die vier Pfeile klicken.

Kuchlg’schichten – einst und heute

Wir besuchten am 17. Oktober die Ausstellung „Kuchlg’schichten – einst und heute“ im Wien Energie Haus in der Mariahilfer Straße.  In einer halbstündigen Führung durch die Küchenausstellung erlebten wir eine Zeitreise durch die Kochgewohnheiten des Menschen,  vom Mittelalter bis zur Neuzeit.

Die Entwicklung der Küche begann mit der Entdeckung des Feuers.  Es beeindruckte mich besonders,  dass die Menschen im Mittelalter das Feuer an der höchsten Stelle des Gebäudes anmachten, um es mehrfach zu nutzen. Es diente zum Beheizen und gleichzeitig zum Beleuchten des Raumes. Damals gab es auch noch keine Schornsteine,  um den Rauch nach außen zu leiten. So schlug man einfach ein Loch in die Mauer, durch welches der Rauch abziehen konnte.

Nach dem 2. Weltkrieg brachte der wirtschaftliche und technische Aufschwung viele Neuerungen für die Küchen. Die Berufstätigkeit der Frau machte es notwendig, dass man größere Lebensmitteleinkäufe tätigte, was in der Folge die Erfindung des Kühlschrankes einleitete.  Man begann auch, in den Küchen kleine Essecken einzubauen, um mit der Familie zusammen essen zu können.

Insgesamt war es eine sehr interessante Ausstellung, in der wir auch einen guten Überblick über die Sonderformen der Küchenwelt, wie z.B. Erdöfen, Rauchküchen, Feldküchen oder Küchen in Flugzeugen bekamen, sowie über die Entwicklung der Küchengeräte und des  Küchengeschirrs im Laufe der Jahrhunderte.  (Heinrich Christoph, 1AGA)

Wiener Kaffeehausexperiment

Das große Wiener Kaffee- hausexperiment, eine Work-  in-Progress-Ausstellung  zur Geschichte der Wiener Kaffeehäuser findet gerade im MAK statt; die 2FKA war am 13. Mai vor Ort! Interdiszi- plinär arbeitende KünstlerIn- nen aus den Bereichen Design, Architektur und Bildender Kunst gestalteten die Ausstellung, die in Workshops und Lectures ständig erweitert wird. Dass für die 2FKA inhaltlich nicht viel Neues dabei war, liegt auf der Hand: Kaffeehauskultur und Kaffeehausliteratur kommen in der GAFA freilich weder in den Praxisfächern noch in den Theoriefächern (Deutsch, Englisch, Französisch) zu kurz. Und so kam es während der Führung nicht nur einmal vor, dass eine/r der SchülerInnen den Vortrag der Museumspädagogin ergänzte. Neu, und deshalb ein wichtiger Grund für den Lehrausgang, war der ungewohnte Zugang über die bildende Kunst zu altbekannten Themen. Dass die SchülerInnen einmal mehr wussten als die Erwachsenen, war eine sehr schöne Erfahrung! (asch)

Infos zur Ausstellung  http://www.mak.at/jetzt/f_jetzt.htm

Frida Kahlo – Auf den Spuren einer starken Frau

Wer war diese Frida Kahlo? Welche Be- deutung haben ihre Gemälde? Warum hat sie so viele Selbst-  portraits gemalt? Wes- halb hat sie sich „unattraktiver“ dar- gestellt, als sie eigent- lich war? War sie wirklich Feministin? Diesen und anderen Fragen gingen die Spanischschülerinnen und -schüler des zweiten und dritten Aufbaulehrgangs bei einem Besuch der Frida Kahlo – Ausstellung im Bank Austria Kunstforum am 30. November nach. Es war dies die erste umfassende Ausstellung über die mexikanische Malerin in Österreich. Nicht nur die Ausstellung selbst, sondern auch die Aufbereitung durch die Führerin fand großen Anklang, da diese die SchülerInnen stark mit einbezog und Raum für eigene Interpretationen ließ. So beteiligten sich auch alle aktiv an der Führung, brachten ihr Wissen ein und versuchten, die Symbolik verschiedener Bilder selbst zu deuten. Eine „Malerin mit Leidenschaft“, „eine beeindruckende Persönlichkeit“, „eine starke Frau“, die in ihrem Leben viel durchgemacht und viel erreicht hat – so wird die mexikanische Künstlerin den Schülerinnen und Schülern im Gedächtnis bleiben. (len)