Schlagwort-Archive: Ökologie

Boutiquehotel Stadthalle

Am Montag, den 28.Jänner, besuchte die 3FKA das Boutiquehotel Stadthalle, das weltweit erste Stadthotel mit Null-Energiebilanz. Ins Leben gerufen wurde dieses umweltfreundliche Projekt von Michaela Reitterer, die für ihre Idee schon mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde.

Das Hotel hat 80 Zimmer und liegt ganz in der Nähe des Wiener Westbahnhofes. Es besteht aus einem Altwienerzinshaus als Hauptgebäude und einem Passiv- haus. Dieses steigt jedes Jahr mit einer Null-Energiebilanz aus. Erreicht wird diese Energiebilanz mithilfe von Photovoltaikanlagen, Solaranlagen, Grund- wasserwärmepumpen, Regenwassernutzanlagen und anderen Energie erzeu- genden und –sparenden Hilfsmitteln. Es wird auf alles geachtet: Für die Beleuchtung verwendet man ausschließlich LED-Lampen, die Toiletten werden mit Brunnenwasser gespült und sogar die Putzmittel sind biologisch abbaubar. Beim Frühstücksbuffet werden biologische oder regionale Produkte verwendet, die nahezu unverpackt angeboten werden, um Müll zu vermeiden. Anstatt eines Ziegeldaches gibt es ein Lavendeldach.

Das alles hört sich eher nach einem unbequemen Ökohotel an, als nach einem stylishen drei Sterne Hotel im Herzen von Wien. Dieses Hotel zeigt aber vor, wie die Zukunft aussehen sollte – umweltschonende Technik ohne Verzicht auf Luxus. Die Zimmer sind in verschiedenen Stilen designt. Mit diversen Designerprodukten aus recycelten Materialien wird das Hotel zur Wohlfühloase ausgestaltet. Gäste, die umweltfreundlich anreisen, wie zum Beispiel mit dem Zug oder etwa mit dem E-Bike, werden mit einem Rabatt von 10% belohnt.

Also, wenn man nach Wien kommt, am besten „grün“ anreisen und ein Zimmer im Boutiquehotel buchen und so seinen Teil zur Verbesserung der Umwelt beitragen. (PaulGöschl, 3FKA)                                    http://www.hotelstadthalle.at

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Bio? Logisch!

Dass biologisches Gemüse frisch vom Feld einfach besser schmeckt, davon überzeugte sich die  3FKA am Biobauernhof Adamah in Glinzendorf. Wie funktioniert biologischer Landbau überhaupt, warum ist die Fruchtfolge so wichtig für den Boden, welche alternativen Schädlingsbekämpfungsmethoden gibt es und welches Saatgut wird eingesetzt? Wie gestaltet sich der Vertrieb und was hat es mit dem „Biokistl“ auf sich? Antworten auf all diese Fragen bekamen die SchülerInnen und zukünftigen Köchinnen und Köche der GAFA bei einer Führung durch die Anlagen des Biohofs Adamah. (ger)

Weiterführende Links:

  1. Bio nicht nur in die Töpfe, sondern auch in die Köpfe.
  2. Bio-Spitzenköche.de

Ökosystem Aquarium

Alles begann mit einer Idee, die von uns SchülerInnen zunächst als eher lästig abgetan wurde: ein Gurken- glas als Ökosystem. Darunter konnten wir uns nicht mehr als ein kleines, stinkendes Minibiotop vorstellen. Schnell hatten wir von der haus- eigenen Küche ein leeres Gurkenglas organisiert, um das Ganze hinter uns zu bringen. Unsere Ökologielehrerin Prof. Lettner brachte uns netterweise Pflanzen, Kies und Wasser aus ihrem eigenen Biotop mit. Und auch eine Schnecke fand den Weg in unser ca. 30 cm hohes Gurkenglas. Nur kurz blieb das Gurkenglas in diesem Zustand, denn relativ schnell wurde uns klar: „Wir brauchen Fische!“ Diese wurden also gekauft, blieben allerdings nur noch kurze Zeit im Glas. Denn, die Klasse organisierte sich ein Aquarium, wie man es auch im Zoofachhandel erhält.

Seitdem achten wir Schü- lerInnen des 1AGA gemein- sam darauf, dass es den beiden Black Molly Fischen gut geht, dass sie genug zu fressen haben, und dass das Wasser sauber bleibt. Aber warum dieses Projekt? Wir wollten ein Ökosystem schaffen, es beobachten und es pflegen, um es aufrechtzuerhalten. Wir sind gespannt, wie es weitergeht. (Lichtl/Strasak, 1AGA)

Gafa goes green

Die SchülerInnen der Klasse 3FKA unter der Leitung von Fachlehrer Harald Fargl nahmen am  20. Oktober  am „International Chefs day“ teil, der dieses Jahr unter dem Motto „Green with Chefs“ stand. Unsere  SchülerInnen haben sich mit der Umsetzung von ökologischen Richtlinien in der Küche beschäftigt und eine Liste mit den Dos & Donts erstellt: Angefangen von der richtigen Kalkulation der Lebensmittelmenge („Don´t waste too many items, use them as best as you can.“) über Energieverschwendung („Store your products in the cellar. There it´s cold and dark and you don´t have to buy a fridge. You save money and energy.“) und Wasserverbrauch (Use water treatment and recycled water.) wurde an alles gedacht. Die komplette Liste mit allen Empfehlungen findet man HIER.