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Nachbereitung – Projekt Web 2.0

Wir, die SchülerInnen der Italienischgruppe 3AGA, trafen unseren virtuellen Betreuer des Projektes Web2.0 aus Graz zu einem italienischen Abendessen in Wien, um uns im Real Life kennenzulernen und unsere gemeinsame virtuelle Projektarbeit „nachzubereiten“ und zu reflektieren. Dabei hatten wir das Gefühl, uns schon ewig zu kennen, obwohl wir bisher nur online miteinander gearbeitet hatten. Bei dieser Gelegenheit brachte uns Markus Hudler auch seine fertige Diplomarbeit mit und – zugegeben – wir waren schon ein wenig stolz, dass wir so viel dazu beitragen durften! Beim Plaudern und „Aufarbeiten“ der Eindrücke, Gefühle und Schwierigkeiten während der gemeinsamen Arbeit in den fünf Projektwochen, erfuhren wir von Markus Hudler auch interessante Details über Diplomarbeiten im Allgemeinen. So z.B. auch, dass diese, vor der endgültigen Beurteilung durch den betreuenden Professor, einer Plagiatsprüfung (!) unterzogen wird. Das Web2.0 Projekt war eine interessante Erfahrung und außerdem eine gute Vorbereitung für ein etwaiges Studium nach unserer Matura im Juni! 🙂 (3AGA)

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Web 2.0 Projekt

          (Dialog erstellt von Lisa G., 3AGA.  Auf das Bild klicken und anhören!)
 

Im Rahmen einer Diplomarbeit des Grazer Studenten Markus Hudler bekamen die SchülerInnen der Italienischgruppe des 3.Aufbaulehrganges die Gelegenheit, die Welt des Web 2.0 zu erkunden. Es galt zu erforschen, wie sich diverse Tools im Sprachunterricht gewinnbringend einsetzen und mit der Lernplattform Moodle kombinieren lassen. Als Ausgangspunkt dienten dabei italienische Lieder. Der Diplomand Markus Hudler betreute die Gruppe online, und die Italienischlehrerin Ingrid Germadnik unterstützte ihre SchülerInnen „face to face“ im Computerraum bei diesem spannenden Experiment.

Was anfangs harmlos mit einer Vorstellungsrunde im Forum und einem kurzen Fragebogen zu den Basiskenntnissen der SchülerInnen begann, entpuppte sich alsbald zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den einzelnen Tools sowie den sprachlichen Inhalten, inklusive einiger technischer Herausforderungen. Es galt, eine große Bandbreite abwechslungsreicher und kreativer Aufgabenstellungen innerhalb der fünf Projektwochen zu bewältigen: Dabei wurden Videoclips zu den Liedern angesehen, Hörverständnistests gelöst, Gedankenassoziationen mittels Mind-Maps visuell dargestellt, ein gemeinsames Wörterbuch erstellt und in einem Wiki die Ergebnisse einer virtuellen Schatzsuche präsentiert. Damit aber noch nicht genug! Anhand der neuen Spielfunktionen in Edumoodle trainierten die SchülerInnen abwechslungsreich und mit viel Spaß ihren neu erworbenen Sprachschatz, um den abschließenden Online-Test bewältigen zu können.

Ihre Kreativität bewiesen die SchülerInnen vor allem auch in der Arbeit mit externen Web 2.0 Tools, indem sie Avatare kreierten und mit ihrer eigenen Stimme vertonten, zu virtuellen InterviewpartnerInnen avancierten oder als JournalistInnen einer italienischen Jugendzeitschrift tätig wurden. Großen Anklang fanden vor allem die von den SchülerInnen erstellten animierten Comicdarstellungen, was in den einzelnen Feedbacks der Peergroup eindeutig zum Ausdruck kam.

Ein abschließender Feedbackbogen zum gesamten Projekt ergab, dass die SchülerInnen eine Kombination aus traditionellem Unterricht und E-Learning-Elementen als ideale Unterrichtsform begrüßen würden. Sie meinten auch, dass eine virtuelle Lernumgebung durchaus die Freisetzung kreativer Potenziale zusätzlich fördern würde.

Markus Hudler: „Ich möchte mich bei den SchülerInnen des 3 AGA herzlich für ihre Aufgeschlossenheit und Bereitschaft an diesem Projekt teilzunehmen bedanken, (sowie bei Prof. Germadnik für die tatkräftige Unterstützung in stundenlangen Skype Gesprächen) und hoffe, dass ihnen dieser kleine Ausflug in virtuelle Lernumgebungen genauso viel Spaß gemacht hat, wie mir!“ 😉